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Winterschlaf, Winterruhe und Winterstarre

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Winterschlaf, Winterruhe, Winterstarre

Was machen die Tiere im Winter?

20.10.2015, 11:10 Uhr | kma

Winterschlaf, Winterruhe und Winterstarre. Siebenschläfer verbringen den Winter schlafend. (Quelle: dpa)

Siebenschläfer verbringen den Winter schlafend. (Quelle: dpa)

Die Bäume verlieren Blätter, die Temperaturen sinken: Der Winter steht bevor. Um nicht zu frieren, brauchst du bei kalten Temperaturen eine dicke Jacke. Auch Tiere müssen sich vor der Kälte schützen: Das Kaninchen bekommt ein dickes Fell und der Igel sucht sich eine Erdmulde. Mit diesen Tricks überleben Eichhörnchen, Igel und Frosch die kalte Jahreszeit.

Winterschlaf: Der Igel sucht Schutz

Einige Tiere verbringen den Winter schlafend. Dazu zählen Siebenschläfer, Igel und Fledermaus. Im Herbst suchen sie sich einen geeigneten Platz, zum Beispiel unter einer geschützten Hecke oder in einer Erdmulde. Dort verbringen sie dann die Wintermonate. Die Tiere senken ihre Körpertemperatur. Auch Herzschlag und Atmung werden langsamer.

Winterschlaf bedeutet aber nicht Tiefschlaf: Immer wieder wachen die Winterschläfer auf. Sie ändern ihre Schlafposition und geben Kot und Urin ab. Sie fressen aber nichts. Werden die Tiere öfter gestört, kann das tödlich für sie sein. Das kostet sie nämlich Energie. Sie brauchen dann Futter, finden aber keines.

Winterruhe: Eichhörnchen legen sich einen Vorrat an

Vielleicht hast du schon gesehen, wie im Herbst ein Eichhörnchen fleißig Nüsse sammelt. Das Nagetier isst diese Nüsse allerdings meistens nicht sofort. Es versteckt sie im Boden oder verstaut sie in Rindenspalten oder Astgabeln. Das Tier legt sich einen Vorrat für den Winter an. So hat es auch bei Schnee und Eis etwas zu fressen. Denn wenn es sehr kalt ist, verlässt das Eichhörnchen das Nest lange nicht. Es befindet sich dann in Winterruhe.

Das Nagetier schläft dabei aber nicht ununterbrochen. Tiere, die Winterruhe halten, erwachen mehrmals während der kalten Monate. Sie suchen dann nach Beute, sammeln Vorräte oder fressen sich, wie das Eichhörnchen, von den gesammelten Vorräten satt.

So schützen sich die Tiere im Winter

Winterstarre: Einen Frosch kann man nicht wecken

Im Sommer quieken und hüpfen sie munter am Teich entlang, im Winter fallen Frösche in die Winterstarre. Wenn es sehr kalt wird, vergraben sie sich zum Beispiel im Schlamm. Dort erstarrt dann ihr Körper. Die Frösche essen nichts mehr, ihr Herzschlag verlangsamt sich. Man kann sie dann auch nicht einfach aufwecken. Erst wenn es wärmer wird, werden sie wieder munter. Auch Eidechsen, Fische und Insekten fallen in die Winterstarre.

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