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Was ist eine Dreifelderwirtschaft?

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Geschichte

Was ist eine Dreifelderwirtschaft?

10.11.2014, 11:06 Uhr | Schwager & Steinlein Verlag

Im frühen Mittelalter hat ein Bauer immer auf der Hälfte seines Ackers Getreide gesät, auf der anderen wuchs Unkraut, damit der Boden sich erholen konnte. Im Hochmittelalter begann man, die Felder in drei Teile zu teilen, um mehr Ertrag zu erzielen. Das heißt "Dreifelderwirtschaft".

Auf einem Teil wuchs im ersten Jahr Wintergetreide, also Weizen, Roggen oder Dinkel, auf dem zweiten wuchs Sommergetreide, also Hafer oder Gerste, oder Gemüse. Das dritte Feld lag brach. Es wurde erst im Herbst gepflügt, und dann wurde das Wintergetreide für das kommende Jahr gesät.




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