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Was ist das Besondere am Petersdom?

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Geschichtliches Bauwerk

Was ist das Besondere am Petersdom?

29.08.2014, 10:16 Uhr | dpa

Was ist das Besondere am Petersdom?. Egal, von wo du auf Rom schaust: Die prächtige Kuppel der Petersbasilika thront immer über allen anderen Häusern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Egal, von wo du auf Rom schaust: Die prächtige Kuppel der Petersbasilika thront immer über allen anderen Häusern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Petersdom ist eine Kirche in Italien, genauer gesagt in der Hauptstadt Rom. Aber was ist an ihr so besonders? Streng genommen steht die riesige Kirche in der Vatikanstadt. Das ist ein eigener, winziger Staat mitten in Rom. Und über diesen Staat regiert der Papst, also der Chef der katholischen Kirche. Da wundert es einen nicht, dass gerade hier eine der größten Kirchen der Welt gebaut wurde.

Eine Kirche so groß wie drei Fußballfelder

Der Petersdom ist aber auch wirklich beeindruckend groß. Egal, von wo du auf Rom schaust: Die prächtige Kuppel des Petersdoms thront immer über der italienischen Hauptstadt. "22.000 Quadratmeter misst die Peterskirche", erklärt Pietro Zander. Er ist mit für den Erhalt des uralten Baus zuständig. 22 000 Quadratmeter sind etwa drei Fußballfelder. Ursprünglich war aber gar nicht geplant, dass die Kirche so riesig werden soll.

Michelangelo wollte eine großartige Kirche

Einer der wichtigsten Baumeister der Peterskirche hatte etwas anderes vor. Es war der berühmte Künstler Michelangelo, erklärt Pietro Zander. Vor fast 500 Jahren sei Michelangelo auf die Baustelle der Peterskirche gekommen. Er schaute sich das riesige Holzmodell seines Vorgängers an und fand: Man müsse die Peterskirche kleiner, dafür aber großartiger machen. Michelangelo wollte ein quadratisches Gebäude, das vor allem in die Höhe steigt.

Eine helle Kirche mit vielen Fenstern

Besonders wichtig war ihm auch eine majestätische Kuppel. Mit der sollte das Grab des Apostels Petrus überdacht werden, das sich im Zentrum des Doms befindet. Petrus ist eine Figur aus der Bibel und war ein Gefährte von Jesus. Zudem wollte Michelangelo eine helle Kirche. ‎Er fand, dass nach den Modellen seiner Vorgänger zu wenig Licht in die Kirche fallen würde. ‎Deshalb entwarf Michelangelo ein Gotteshaus mit vielen großen Fenstern. Auch die Kuppel stattete er mit Fenstern aus.

Michelangelo war schon 70 Jahre alt

Michelangelo begann sehr bald mit dem Bau. "Er stand damals unter großem Zeitdruck. Denn er war schon über 70 Jahre alt und rechnete bald mit seinem Tod", erzählt Pietro Zander. "Er fing mit dem Bau der Südseite an. Wenn dieser Teil bis zu meinem Tod fertig ist, dachte er sich, dann müssen sie auch den Rest so weiterbauen."

Alles wird fast nach seinem Plan gebaut

Michelangelos Plan ging fast auf. Zwar machte ein Architekt nach Michelangelos Tod den Kirchenbau doch wieder größer. Doch passte er sich dabei an Michelangelos Entwürfe an. Er brachte das Gebäude auf dieselbe Höhe und behielt auch die äußere Gestaltung bei.

Die Kuppel ist nicht ganz rund

Die Kuppel wurde etwas anders gebaut als Michelangelo sie geplant hatte. "Michelangelo hatte sie ganz rund entworfen", sagt Pietro Zander. "Sie wurde dann aber etwas höher und eiförmiger gebaut." Trotz aller Veränderungen bleibt der Petersdom aber zu einem großen Teil Michelangelos Meisterwerk.

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 (Quelle: T-Online)


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