28.11.2011, 14:17 Uhr
So soll der Rover künftig den Mars erkunden. (Quelle: Reuters)
Die USA hat am Samstag den 26. November erfolgreich eine vielversprechende Mission mit einer technisch raffinierten Sonde zum Planeten Mars gestartet. Verläuft alles nach Plan, wird die Sonde ihr Ziel am 6. August 2012 erreichen und den etwa autogroßen Marsrover in einem riskanten Manöver aussetzen.
Kernstück der 2,5 Milliarden Dollar teuren Mission ist der Rover mit dem Namen "Curiosity". Das bedeutet "Neugier". Auf dem Mars angekommen, soll das 900 Kilogramm schwere Fahrzeug von den Ausmaßen eines PKW in einem Krater abgesetzt werden. Dies ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten.
Mit seinen Mess-Instrumenten soll der Rover zwei Jahre lang erkunden, wie lebensfeindlich der Planet früher war und heute noch ist. Diese Informationen sind wichtig für mögliche bemannte Missionen. Dazu wird der Rover die Oberfläche des Mars fotografieren. Außerdem soll er Bodenproben nehmen und die Strahlung am Boden und in der Atmosphäre messen.
Deutschland ist an der Mission mit einem Strahlungsmessgerät beteiligt, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Kieler Universität entwickelt wurde. Es misst die kosmische Strahlung, also die Teilchen, die bei Sonneneruptionen in den Weltraum geschleudert werden. Dabei soll erstmals vor Ort ermittelt werden, wie hoch die Strahlung für künftige Astronauten ist.
Quelle: dapd
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