28.06.2012, 16:08 Uhr | dapd, dapd
Testsieger wurde der Badestrand am Großen Plöner See. (Quelle: dapd)
Wenn es im Sommer schön warm ist, fahren viele Familien an den Badesee. Doch nicht jeder See ist für Kinder zum Planschen oder schwimmen geeignet, sagen Experten. Sie haben das Wasser von verschiedenen Badeseen getestet und bei manchen auch Keime gefunden.
Die Experten arbeiten beim Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (abgekürzt: ADAC). Sie nahmen von 16 Seen an verschiedenen Stellen Wasserproben. Insgesamt untersuchten sie damit das Wasser von 60 Badestränden. Ihre Wasserproben entnahmen sie im flachen Wasser am Ufer, weil dort die meisten Kinder spielen.
Jeder Badestrand wurde auf seine Sauberkeit geprüft und bekam eine Note von den Experten. Die Testnote "sehr gut" erhielten insgesamt 13 Badestrände. Hier können Kinder im Wasser planschen, ohne dass es für sie schädlich ist. Die Note "gut" vergaben die Experten 19 Mal, für 15 Badestrände gab es ein "ausreichend".
Mit zwölf Badeorten aber waren die Experten vom ADAC gar nicht zufrieden. Deshalb vergaben sie an diese Strände die Note "bedenklich". Das bedeutet, dass dort besonders viele krankmachende Keime im Wasser gefunden wurden. Keime sind kleine Lebewesen. Wir können sie mit bloßen Augen nicht sehen. Mit ihren Messgeräten konnten die Fachleute beim ADAC sie aber trotzdem finden.
Besonders schlecht schnitt das Strandbad Horn in Gaienhofen am Bodensee im Bundesland Baden-Württemberg ab. Dort bewerteten die Experten das Wasser sogar als "mangelhaft". Sie hatten dort besonders viele Keime gefunden, die vor allem Kinder krank machen können.
Testsieger wurde der Badestrand vor dem Campingplatz Godau am Südwestufer des Großen Plöner Sees im Bundesland Schleswig-Holstein.
Quelle: dapd, dapd
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