31.05.2011, 15:39 Uhr | dapd; aq
Ein Clownfisch schwimmt in einem Seewasser-Aquarium in Chemnitz. (Foto: Uwe Meinhold/dapd) (Quelle: dapd)
Clownfisch Nemo kennen viele aus dem Kino. Im Jahr 2003 hat er die Menschen im Zeichentrickfilm "Findet Nemo" begeistert. Forscher haben Clownfische nun genauer untersucht. Sie wollten wissen, wie sie auf den Klimawandel reagieren.
Wenn Fachleute vom Klimawandel sprechen, dann meinen sie damit, dass es auf der Erde immer wärmer wird. Die Temperaturen steigen. Daran haben Menschen große Schuld. Sie pusten mit ihren Fabriken und Kraftwerken zu viel Kohlendioxid in die Luft. Das Kohlendioxid ist ein Gas. Wir können es nicht sehen oder riechen. Wenn der Klimawandel voranschreitet wie bisher vermutet, dann wird sich auch in den Ozeanen mehr Kohlendioxid ansammeln. Forscher haben nun untersucht, was das für die Clownfische bedeutet.
Ist viel Kohlendioxid im Wasser, sprechen die Fachleute von sauren Ozeanen. Die Forscher stellten fest, dass die sauren Gewässer für kleine Clownfische nicht gut sind. Die Baby-Fische werden taub. Sie hören Geräusche nicht mehr wie sonst und bringen sich deswegen auch nicht in Sicherheit, wenn Gefahr droht. Andere Fische können sie so leichter fressen. Wenn sich die Clownfische nicht an die veränderten Bedingungen anpassen können, wird der Klimawandel vermutlich schlimme Folgen für sie haben. Die Forscher vermuten sogar, dass sie aussterben könnten.
Quelle: dapd
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