20.12.2011, 11:17 Uhr | Thomas Feibel; aq
"Professor Layton und der Ruf des Phantoms" für den Nintendo DS. (Quelle: Nintendo)
Endlich noch mehr Rätselspaß: Im vierten Teil der schönen Rätselsammlung reisen die Macher in die Zeit zurück, als Layton seinen treuen Assistenten Luke noch nicht kannte. Stattdessen steht ihm die kecke Emmy zur Seite, die alles mit ihrem Fotoapparat festhält.
Professor Layton erhält den Brief eines Freundes, der ihn dringend um Hilfe bittet. Angeblich wurde ein gruseliges Phantom erweckt, das die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Die Story lässt sich richtig Zeit. So verschwimmen die Grenzen zwischen richtig gut erzähltem Trickfilm und Spiel immer mehr. Die ersten Rätsel kommen praktisch nebenbei, immer wieder klug in die Handlung eingebunden. Mal muss eine Absperrung mit nur einem Schnitt aufgelöst, mal ein Bild geteilt werden. Es gibt auch Zähl- und Zahlenspiele, um zum Beispiel herauszufinden, was zwei bestimmte Gemälde wert sind. Schieberätsel mit Koffern und Käse fordern mitunter ebenso die grauen Zellen heraus, wie genaue Beobachtungsspiele, die sogar eine Lupe benötigen.
So sollst du bei vier Fotos herausfinden, welches Bild nicht von einem der Teilnehmer der Touristengruppe geschossen wurde - gar nicht so leicht. Auf drei Bildern tragen die abgebildeten Menschen eine Kopfbedeckung, und auf ebenso vielen Bildern schleicht ein Hund herum. Alles falsche Fährten, die Lösung liegt doch anderswo. Natürlich sammelst du wieder jede Menge Münzen ein, um dir damit bei jeder Aufgabe dreimal gegen Bezahlung einen Tipp geben lassen zu können.
Das Besondere an Professor Layton ist der Charme der Aufmachung und Geschichte. Diese Sammlung von über 170 Aufgaben fesselt dabei so sehr, dass es auch zusammen mit anderen Freunden Spaß macht. Übrigens: Es gibt kaum ein Elternteil, das nicht auch mit Begeisterung mitraten würde.
Fazit: Großartig!
Titel: Professor Layton und der Ruf des Phantoms
Hersteller: Nintendo
Feibel-Wertung: 6 Mäuse
System: Nintendo DS
Preis: zirka 35 Euro
Kids Altersempfehlung: Geeignet ab etwa acht Jahren

Quelle: t-online.de
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