03.01.2012, 10:18 Uhr
Sie sind so groß wie Waschmaschinen und werden in den nächsten Monaten um den Mond kreisen: zwei Raumsonden. Mit ihnen wollen Forscher mehr über den Himmelskörper herausfinden. Beide Sonden sind nun auf Kurs.
Raumsonden fliegen automatisch durchs All. Menschen sind nicht an Bord. Die beiden Raumsonden, mit denen Wissenschaftler den Mond erforschen wollen, heißen "Grail-A" und "Grail-B". "Grail-A" erreichte ihr Ziel bereits am Silvestertag. Nun ist auch "Grail-B" dort, wo die Experten die Raumsonde haben wollten. Die Raumsonden waren bereits im September mit einer Rakete ins All geschossen worden. Sie flogen aber unabhängig voneinander Richtung Mond. Deswegen kamen sie zeitversetzt an.
Mit den beiden Sonden wollen die Forscher den Mond so exakt untersuchen wie nie zuvor. Die Geräte sollen Daten sammeln, damit die Forscher genauer sagen können, wie der Mond von innen aufgebaut ist. Außerdem wollen sich die Fachleute die Oberfläche des Mondes noch einmal im Detail ansehen. Schüler sollen ihnen dabei helfen. Sie sollen Fotos von der Oberfläche des Mondes knipsen. Die Mädchen und Jungs können das machen, indem sie die Kameras der Sonden nutzen. Diese können von der Erde aus ferngesteuert werden.
Die Forscher wissen bereits jetzt, dass der Mond keine perfekte Kugel ist. Deswegen glauben manche, dass er beim Zusammenstoß zweier Himmelskörper entstanden ist. Die erdabgewandte Seite des Mondes ist sehr viel gebirgiger als die der Erde zugewandte Seite. Mit den Sonden wollen die Forscher den Mond vermessen, um auch mehr zu seiner Entstehung sagen zu können.
Quelle: dapd
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