01.12.2009, 16:56 Uhr | ruf
Die neue Familienministerin Kristina Schröder gibt ein Pressestatement (Foto: Imago)
Deutschland hat eine neue Familienministerin. Kristina Schröder hat am Montag im Schloss Bellevue in Berlin ihre Ernennungsurkunde bekommen. Damit darf sie sich nun in die Arbeit stürzen. Kristina Schröder übernimmt die Stelle von Ursula von der Leyen. Die ist jetzt Arbeitsministerin von Deutschland.
Kristina Schröder ist 32 Jahre alt. Für eine Familienministerin ist das sehr jung. Kein anderer Politiker in der deutschen Bundesregierung ist zurzeit so jung wie sie. Für Kristina Schröder ist es toll, einen so wichtigen Posten in Deutschland zu bekommen. Sehr früh interessierte sie sich für Politik und für das, was auf der Welt passierte. Als sie zwölf Jahre alt war, wollte sie gerne in die Junge Union eintreten. Das ist die Jugendorganisation der Parteien CDU und CSU. Damals war Kristina Schröder aber noch zu jung dafür. Erst mit 14 konnte sie dort mitmachen.
Kristina Schröder will sich nun in Zukunft für die Familien in Deutschland einsetzen. Aber auch für Frauen oder ältere Menschen ist sie zuständig. Kristina Schröder wird zum Beispiel überlegen, was man gegen die Kinderarmut in Deutschland tun kann. Viele Kinder müssen zurückstecken, weil ihre Eltern nicht so viel Geld haben. Außerdem kümmert sich die Familienministerin darum, dass in Deutschland mehr Kinder tagsüber betreut werden können. Eltern brauchen Krippenplätze für sie, damit sie arbeiten gehen können.
Kristina Schröder ist überraschend Familienministerin geworden, denn eigentlich wurde gar keine neue Familienministerin in Deutschland gebraucht. Ursula von der Leyen hatte den Posten erst im Oktober zum zweiten Mal übernommen. Nachdem aber der deutsche Arbeitsminister Franz Josef Jung zurückgetreten war, sollte Ursula von der Leyen seinen Job übernehmen. Damit war der Platz für Kristina Schröder frei.
Quelle: ddp
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