23.01.2013, 10:55 Uhr | dpa
Geld allein macht nicht glücklich. Das weiß Joe Spud nur zu gut. Denn er ist der reichste Zwölfjährige der Welt. Er hat ein Rennauto und einen Affen als Butler. Nur Freunde - die hat Joe nicht.
Eigentlich ist David Walliams Schauspieler und ein echter Quatschkopf. In der Fernsehserie "Little Britain" führt er mit seinem Kollegen lustige und ganz verrückte Sketche auf. Seit einigen Jahren schreibt er aber auch Kinderbücher. In Deutschland erscheint jetzt sein drittes Buch mit dem Namen "Billionen Boy", übersetzt heißt das "Billionen Junge". Das Buch handelt von Joe Spud, dem reichsten Zwölfjährigen der Welt. Er hat 500 Paar Turnschuhe, einen eigenen Formel-1-Wagen und sein Diener ist ein Orang-Utan. Trotzdem ist Joe nicht glücklich. Denn er hat keine Freunde.
Deshalb bittet er seinen Vater, ihn von der Privatschule zu nehmen und auf eine ganz normale Schule zu schicken - unter fremdem Namen natürlich. Alles beginnt ganz wunderbar, aber am Ende lässt sich Joes wahre Herkunft nicht verheimlichen. Als seine Mitschüler und Lehrer die Wahrheit erfahren, sind die Reaktionen durchaus gemischt. Walliams' Erzählung strotzt vor witzigen Einfällen und lustigen Details. Die Speisekarte der staatlichen Schulkantine zum Beispiel liest sich mit "Wespensuppe", "Rennmaus auf Toast" und "Schuppen-Risotto" wie ein einziger Dauerwitz. "Billionen Boy" ist urkomisch, mitfühlend und voller Überraschungen - kurz: echt lesenswert.
"Billionen Boy"
Autor: David Walliams
Verlag: Aufbau Verlag
Preis: Euro 14,99
Altersempfehlung: ab 11 Jahren
Quelle: dpa
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