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Griechenland: Noch lange nicht gerettet

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Griechenland ist noch lange nicht gerettet

19.06.2012, 11:17 Uhr | dapd / msh, dapd

Die Griechen haben gewählt. (Quelle: dapd)

Die Griechen haben gewählt. (Quelle: dapd)

In Griechenland konnten die Menschen am Sonntag, den 17. Juni, ihre Stimme für ein neues Parlament abgeben. Die Politiker in Europa sind erleichtert, denn die meisten Stimmen hat die Partei "Neue Demokratie" bekommen. Die Stimmen reichen aber nicht aus, um alleine zu regieren. Deshalb muss sich die Partei mit einer anderen Partei zusammen tun. Gerettet ist der verschuldete Staat aber noch nicht, sind sich die Experten sicher.

Griechenland steht kurz vor der Pleite

Derzeit schreiben Journalisten ganz viel über Griechenland. Die Zeitungen sind voll davon. Denn das Land in Südosteuropa bereitet Politikern und Fachleuten große Sorgen. Es hat sehr hohe Schulden und steht kurz vor der Pleite. Würden andere Staaten nicht helfen, wäre Griechenland bankrott.

Politiker sind erleichtert

In den vergangenen Tagen ist besonders viel über Greichenland gesprochen worden, denn die Menschen in Griechenland haben gewählt. Sie durften sagen, wer künftig bei ihnen im Parlament arbeiten soll und damit für die Regierung infrage kommt. Viele hatten befürchtet, dass die Griechen sich für Politiker entscheiden, die gegen die strikten Sparregeln sind, die das Land auferlegt bekommen hat. Doch es ist anders gekommen. Die Politiker, die die meisten Stimmen bekommen haben, wollen sich an die Auflagen zum Sparen halten.

Griechenland muss weiter sparen

Griechenland wird von anderen europäischen Ländern unterstützt, weil das Land mit dem Euro zahlt und diese Währung auch in anderen Staaten, beispielsweise Deutschland genutzt wird. Der Euro soll nicht zu sehr an Wert verlieren. Daher ist es den Politikern in Europa auch so wichtig, dass Griechenland sich an den Sparplan hält. Nach dem Wahlergebnis sind viele Politiker zwar erleichtert, doch gerettet ist Griechenland damit noch nicht, sagen Fachleute. Wie es nun weitergeht, hängt auch davon ab, wer das Land regiert.

Die griechische Währung: die Drachme

Einige Experten denken, dass Griechenland langfristig trotzdem aus dem Euro austreten muss, da die Probleme des Landes zu groß seien und sich der Staat schon jetzt nicht an die Sparregeln halte, obwohl er das müsste. Die Menschen in Griechenland müssten dann wieder mit der Drachme zahlen.

Quelle: dapd / msh, dapd

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