09.01.2012, 11:01 Uhr | Schwager & Steinlein Verlag GmbH
Dinosaurier waren Reptilien, also Echsen, die vor sehr langer Zeit auf der Erde gelebt haben, lange bevor der erste Mensch auf der Erde gewesen ist. Heute gibt es keine Dinosaurier mehr, sie sind ausgestorben. Manche Dinosaurier waren nur so klein wie Hühner, andere riesig groß. Manche fraßen Pflanzen, andere nur Fleisch. Forscher versuchen heute so viel wie möglich über diese Tiere zu erfahren. Sie geben den Dinosauriern auch ihre Namen.
Viele Dinosaurier ernährten sich nur von Pflanzen. Damals wuchsen riesige Farne, Palmen und Nadelbäume. Ihre Blätter und Nadeln waren das Futter dieser Tiere. Die größten Pflanzenfresser, wie zum Beispiel die Brachiosaurier, nennt man Sauropoden. Sie wurden bis zu 30 Meter lang und brauchten für ihre riesigen Körper sehr viel Energie. Deswegen mussten sie fast ununterbrochen fressen.
Viele Dinosaurier fraßen Fleisch. Sie machten Jagd auf andere Tiere und mussten dazu sehr schnell laufen können. Deshalb entwickelten sie im Laufe der Zeit sehr kräftige Hinterbeine. Die Vorderbeine bildeten sich bei vielen Arten zurück. Diese Raubsaurier liefen also auf zwei Beinen.
Mit der Zeit lernten die pflanzenfressenden Dinosaurier, sich gegen die Raubsaurier zu schützen und sich zu verteidigen. Sie mussten sehr vorsichtig und stets wachsam sein. Manche lebten in Herden zusammen. Bei einem Angriff der Raubsaurier konnten sie sich gemeinsam verteidigen. Auch ihre Jungen konnten sie so besser schützen. Andere entwickelten im Laufe der Zeit schwere Panzer und Verteidigungswaffen, zum Beispiel spitze Hörner oder wuchtige Knochenkeulen.
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