22.09.2011, 15:14 Uhr
Der Pabst mit Bundespräsident Christian Wulff bei seinem Besuch in Deutschland. (Quelle: dpa)
Der Chef der katholischen Kirche ist am Donnerstagvormittag in Berlin-Tegel gelandet und fröhlich begrüßt worden. Er kam ein bisschen früher an als geplant.
Eigentlich sollte der Papst um 10:30 Uhr landen. Rund 15 Minuten eher setzte sein Flugzeug dann in Berlin auf. Er war am Morgen in Rom in Italien gestartet. Am Flughafen in Berlin-Tegel hatten viele Menschen bereits auf den Papst gewartet, darunter war die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der deutsche Bundespräsident Christian Wulff. Sie freuen sich über den Besuch des wichtigen Gastes.
Der Papst ist das dritte Mal in Deutschland, seit er den wichtigen Kirchenposten ausübt. Früher einmal hat er in unserem Land gelebt, denn der Pabst ist Deutscher. Deshalb freut es einige Menschen in unserem Land besonders, wenn sie ihn auch persönlich sehen können. Sie wollen einen seiner Gottesdienste besuchen und mit ihm beten. Nach seiner Landung ist der Papst zum Schloss Bellevue gebracht worden. Dort hat der deutsche Bundespräsident seine Arbeitsräume. 1100 Menschen waren dabei, um zu hören, was der Papst dort sagen wird. Der Papst beklagte in seiner Rede, dass die Menschen die Religion immer weniger wichtig nehmen. Er aber findet, dass sie enorm wichtig ist, damit die Menschen gut zusammenleben können und nicht jeder nur an sich selbst denkt.
Der Papst wird vier Tage in Deutschland bleiben. Neben Berlin wird er unter anderem die Städte Erfurt und Freiburg besuchen. Auf dem Programm des Papstes stehen viele Treffen und Gespräche. Verabredet wurde auch eine Rede im Deutschen Bundestag. Im Bundestag arbeiten die Politiker unseres Landes. Sie stimmen dort über neue Gesetze ab. Vor der Rede hatte es viel Kritik gegeben, dass der Papst in den Bundestag eingeladen wurde. Viele Bürger fanden es nicht richtig, dass er dort sprechen darf. Sie sind der Meinung, dass Staat und Kirche getrennt werden sollten. Während des Papstbesuchs müssen viele Polizisten arbeiten. Der Papst wird beschützt, damit niemand ihm etwas antun tun kann. Er ist einer der bestbewachten Menschen der Welt.
Quelle: dapd
Von Benjamin Blümchen bis Piraten Mahjong: Viele tolle Spiele spielen! Gratis-Onlinespiele