01.11.2011, 15:48 Uhr | aq
Der Start des chinesischen Raumschiffs "Shenzhou 8". (Quelle: Reuters)
Das Land China hat ein Raumschiff ins All geschickt, es heißt "Shenzhou 8". "Shenzhou" bedeutet auf Deutsch "magisches oder göttliches Schiff".
Dem Land China ist es sehr wichtig, im All erfolgreich zu sein. In einigen Jahren will es eine eigene Raumstation besitzen, in der Astronauten arbeiten können. Heute gibt es so etwas bereits. Derzeit arbeiten Astronauten in der Internationalen Raumstation (abgekürzt: ISS) die von 16 Ländern gemeinsam gebaut wurde, allerdings ohne Beteiligung Chinas. Das Land wollte vor einigen Jahren zwar gerne mitmachen, jedoch waren ein Teil der Länder, die die ISS betreiben, dagegen. Nun plant China seine eigene Raumstation, die zwischen 2020 und 2022 gebaut werden soll.
Damit das klappt, macht das Land China derzeit Tests. Das Raumschiff "Shenzhou 8" ist zum Beispiel ins All geschickt worden, um das Andocken zu üben. Für den Bau einer eigenen Raumstation ist das wichtig. Es soll sich mit dem Bauteil "Tiangong 1" (auf Deutsch: "Himmelspalast 1") verbinden, das seit September im All ist. Gestartet ist "Shenzhou 8" in China von einem Weltraumbahnhof in der Stadt Jiuquan am Rande der Wüste Gobi. Mit an Bord war eine Versuchsanlage aus Deutschland. Mit ihr sollen biologische und medizinische Experimente im All durchgeführt werden.
China wird in der nächsten Zeit noch weitere Tests machen, um ihrem Ziel einer eigenen Raumstation näher zu kommen. Im nächsten Jahr sind zwei weitere Probeläufe mit dem "Himmelspalast 1" geplant. Mindestens einmal sollen Astronauten mit ins All fliegen. Die Astronauten sollen dann bis zu einen Monat lang im Weltraum bleiben. Zudem ist der Start zweier weiterer Testbauteile geplant. Die Raumstation von China soll einmal kleiner sein als die ISS. 60 Tonnen soll sie wiegen, also ungefähr so viel wie zwölf große Elefanten.
Quelle: dapd
Von Benjamin Blümchen bis Piraten Mahjong: Viele tolle Spiele spielen! Gratis-Onlinespiele