01.02.2012, 14:05 Uhr | ts
Wenn wir momentan nach draußen gehen, haben wir schnell eine kalte Nase, kalte Ohren und eisige Hände. Vielen Zootieren geht es nicht anders. Auch sie kämpfen mit dem Dauerfrost in Deutschland. Viele von ihnen kommen in ein spezielles Winterquartier.
Die Flamingos im Dresdner Zoo zum Beispiel sind bei den frostigen Temperaturen in ein verglastes Winterquartier gezogen. Draußen wäre die Gefahr zu groß, dass die Stelzvögel auf glatten Stellen ausrutschen. Andere Tiere wie Erdmännchen oder Faultiere werden mit Wärmelampen oder Fußbodenheizungen vor der Kälte geschützt. Tiere können sich nämlich genau so einen Schnupfen einfangen wie Menschen
Einige Tiere dürfen trotz Kälte raus - aber eben nur eine Zeit lang. Elefanten und Antilopen im Dresdner Zoo dürfen zum Beispiel nur eine Stunde pro Tag ins Freie. Dabei nutzen die Tierpfleger meist die Mittagszeit. Denn bei extremem Frost könnten den Tieren sonst sogar die Schwanzspitze abfrieren.
Vielen Tieren macht die Kälte aber auch gar nichts aus: Sibirischen Tigern, Bären und Königspinguinen kann die Kälte nichts anhaben. Eine dichte Schicht aus Daunen und Federn bietet den Königspinguinen einen idealen Schutz vor Kälte. Darunter befindet sich eine zentimeterdicke Fettschicht. Mit so viel Isolation kann einem das ekligste Wetter wenig anhaben.
ts
Von Benjamin Blümchen bis Piraten Mahjong: Viele tolle Spiele spielen! Gratis-Onlinespiele