30.05.2011, 11:20 Uhr | dapd; aq
Palästinensische Pässe am Rafah Grenzübergang in Ägypten. (Foto: Amr Nabil/AP/dapd) (Quelle: dapd)
Der Gazastreifen ist ein kleines Stück Land am Mittelmeer. Es grenzt an Israel und an das afrikanische Land Ägypten. Die Ägypter haben nun einen Grenzübergang zum Gazastreifen geöffnet. Die Menschen die dort leben heißen Palästinenser. Sie sind sehr froh darüber, dass die Grenze geöffnet wurde.
Der Grenzübergang in Rafah ist nun die einzige Möglichkeit für die Palästinenser, den Gazastreifen zu verlassen. Denn alle anderen Grenzen sind geschlossen. Der Grenzübergang in Rafah war in den vergangenen Monaten ebenfalls oft geschlossen. Manchmal aber durften einige Leute nach Ägypten, um dort zum Beispiel zum Arzt zu gehen.
Nun sollen viele Menschen es leichter haben, aus dem Gazastreifen nach Ägypten zu reisen. Männer unter 40 Jahren werden allerdings genau überprüft, bevor sie ausreisen dürfen. So will Ägypten verhindern, dass Terroristen aus dem Gazastreifen kommen, die für die Ziele der Hamas kämpfen.
Die Leute von der Hamas haben das Sagen im Gazastreifen. Dort leben viele Palästinenser. Zwischen Israel und den Palästinensern gibt es seit Jahren Streit. Es geht um Land: Die Hamas möchte Israel vernichten und das Land erobern, um dort ihren eigenen Staat aufzubauen. Nachdem die Hamas an die Macht kam, hatten Israel und Ägypten ihre Grenzen zum Gazastreifen abgeriegelt.
Quelle: dapd
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